Neue Kultur des Bauens
München City , 25.07.2012

München erlebt einen beispiellosen Bauboom in den besten Lagen. Gerade in der Innenstadt entstehen Objekte, die das Stadtbild entscheidend prägen werden.

Die Verantwortung für gewachsene Strukturen und das sinnvolle Nebeneinander von Altbestand und Neubau benötigt Unternehmen, die nachhaltig und langfristig auf dem Markt agieren. Bauwerk Capital, die gerade ihr erfolgreiches zehnjähriges Jubiläum feiert, ist ein solcher Akteur, dessen Projekte mit höchst anspruchsvoller Architektur das Gesicht Münchens prägen.

Als Jürgen Schorn aus Aachen nach München kam, meinte er innerlich darauf vorbereitet zu sein, was ihn bei der Wohnungssuche erwarten wird. Ihm war bewusst, dass er auf einen Verkäufermarkt treffen wird, der hohe Preise und knappes Angebot für Kaufinteressenten bereithält. Aber die Wirklichkeit übertraf noch seine Befürchtungen, denn selbst bei genügend Kapital war das Angebot für seine Wünsche qualitativ, nennen wir es, unterdurchschnittlich. Man kann nun resignieren und das bestmögliche Objekt beziehen, man kann aber auch zu dem Entschluss kommen, die Situation in die eigenen Hände zu nehmen und etwas zu ändern.

Wie das Schicksal so spielt, lernte der erfahrene Marketing-Fachmann den Architekten Christoph Lemp aus München kennen und gemeinsam beschlossen sie ein Unternehmen zu gründen, das in seiner Konzeption vor Ort wohl einmalig ist. Bauwerk Capital wurde am 16. September 2002 gegründet und konsequent zu einer Marke ausgebaut, deren Konzept sich mit neuesten Ansätzen erfolgreicher Firmen wie Apple oder Audi vergleichen lässt. Was haben nun Computer oder Autos mit Immobilien zu tun? Der Gedanke ist so einfach wie überraschend nahe liegend. Wir sind es gewohnt hochwertige Produkte nach unseren individuellen Wünschen zusammenzustellen, nur im Immobilienbereich nehmen wir meist das, was uns vorgesetzt wird. Das kundenorientierte Denken ist in diesem Bereich nicht sonderlich ausgeprägt, eher stehen die Renditewünsche der Investoren im Vordergrund.

Die beiden Unternehmer haben sich aber von Anfang an vorgenommen, nur Objekte zu realisieren, „in denen wir selber wohnen würden.“ Als Projektentwickler für Bauträger und Investoren hat das Unternehmen von Anfang an konsequent für sich klare Markeninhalte festgesetzt: anspruchsvolle Architektur, hochwertige Ausstattung und ein Dialog mit Kunden bereits bei Projektierung und Planung. Ein Objekt wird bei Bauwerk immer vom Käufer oder Mieter her entwickelt. Dies beginnt schon bei der Standortanalyse, die an Zielgruppen orientiert neben baulichen Aspekten auch im verstärkten Maße die Infrastruktur im Auge behält. So entstehen bedarfsgerecht Immobilien, die durch die konsequente Rücksichtnahme auf Kundenwünsche im Schnitt zu 90 Prozent bereits vom Plan verkauft werden.

Diese strukturierte Vorgehensweise zieht sich durch alle Bereiche des Unternehmens, denn Bauwerk behält ein Projekt immer komplett in den eigenen Händen. Von Planung bis Vertrieb sorgen 20 festangestellte Mitarbeiter, unter ihnen fünf zeichnungsberechtigte Architekten, für eine umfassende, vertrauensvolle Betreuung der Investoren und Käufer. Die konsequente Befolgung der Markeninhalte geht sogar so weit, dass Projekte abgelehnt werden, die den hohen Qualitätsansprüchen des Unternehmens nicht genügen. In Zeiten der Renditemaximierung ist das wohl ein Unikum. Aber diese Konsequenz ist notwendige Voraussetzung für den Erfolg und zahlt sich aus. In nur zehn Jahren Firmengeschichte erarbeitete sich Bauwerk 40 Prozent Marktanteil im Premiumsegment und konnte den Immobilienumsatz von 3,6 Mio. auf 146 Mio. € steigern.

Die Marke Bauwerk ist also überaus erfolgreich und wird auch in den nächsten Jahren weiterhin überdurchschnittlich wachsen. So ist geplant, in andere Großstädte zu expandieren und das Erfolgsrezept auf die dort herrschenden Anforderungen zu übertragen. Denn das Prinzip steht und kann ohne Probleme auf andere Standorte angewandt werden. Zudem wird sich Bauwerk in Zukunft auch um Projekte der mittleren Preisklasse kümmern, ohne seine Standards für Architektur, Qualität und Kundenkommunikation zu verringern. Dieser weitere Ausbau des Tätigkeitsfeldes spiegelt eine Haltung wider, die zutiefst im Auftrag des Unternehmens verankert ist. Jürgen Schorn, Christoph Lemp und ihre Mitarbeiter leben nicht nur Verantwortung gegenüber ihren Kunden und Investoren. Sie spüren diese Verantwortung auch gegenüber der Stadt, die ihnen den Erfolg ermöglicht hat. Dies erlebt man in persönlichen Gesprächen mit diesem Team sehr deutlich. Das Engagement in Sachen Stadtplanung und der Dialog mit kommunalen Gremien, die für diesen Bereich zuständig sind, haben hohe Priorität in der Firmenpolitik.

Denn nur eine gesunde und ausgewogene Entwicklung des Marktes garantiert den Erfolg aller Beteiligten. Da laut Herrn Schorn kein Ende des Baubooms in den gehobenen Segmenten abzusehen ist und sich das Stadtbild in den nächsten Jahren weiterhin verändern wird, ist eine strukturierte Planung im Hinblick auf Quartierbildung und dem Nebeneinander von Altem und Neuen zwingend notwendig. Der verstärkte Zuzug neuer Bewohner in diese ökonomisch starke Region und die anhaltende Flucht in Sachwerte aufgrund unsicherer Wirtschaftsdaten und renditeschwacher Anlageformen auf dem Kapitalmarkt werden diese Tendenz auf absehbare Zeit konstant halten. Bauwerk möchte mit seiner „Kultur des Bauens, Kultur des Wohnens“ diese Entwicklung mitgestalten und zu Nachhaltigkeit und Zukunft der Stadt entscheidend beitragen.