Für Architekt Christoph Lemp, Co-Geschäftsführer von Bauwerk Capital, war das Grossprojekt eine Herzens - Angelegenheit

2007 hatte Bauwerk die Betreuung der Hofstatt übernommen, stand vor der Aufgabe den denkmalgeschützten Altbau im Herzen der Stadt zu erhalten und gleichzeitig attraktive Wohnflächen zu gestalten.

Die zündende Idee: eine Kombination aus Alt- und Neubau. Insgesamt verteilen sich jetzt auf das ehemalige Areal der SZ zu je einem Drittel Wohnungen, Büros und Geschäfte. Wohnraum entstand dabei u. a. in den zur Hackenstraße hin gelegenen Etagen 1 bis 5: Zwölf Wohnungen von 95 bis 260 qm vermietet hier ein europäischer Großinvestor zu einem qm-Preis von knapp über 20 Euro.

„Jeder Teil des neuen Areals hat seinen eigenen Charakter“, erklärt Lemp. „Von den rustikalen Privatgaragen über das denkmalgeschützte Treppenhaus bis zum Neubau, ein gläsernes Regal, das sich harmonisch an den Altbestand gliedert und jeder Wohnung durch die Hybridkonstellation aus Alt und Neu einzigartigen Reiz verleiht.“

Im Altbaubereich mit Originalstuck, bis zu 3,40 m hohen Wänden und Fischgrätparkett sind Rückzugsräume wie Schlafzimmer und Bad untergebracht, im lichtdurchfluteten Glasanbau mit französischen Balkonen auf der einen und einem umgehbaren Lichthof auf der anderen Seite befinden sich repräsentative Wohnräume oder die moderne „Holzrausch“-Küche.

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