Pole Position für die Main-Metropole

Immobilieninvestoren blicken mit Optimismus auf die Entwicklungen des Frankfurter Immobilienmarkts. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Emerging Trends in Real Estate: Europe 2018“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC und dem Urban Land Institute: 818 führende Immobilienexperten in Europa sehen Frankfurt als klaren Gewinner des Brexit.

Mehr als 15 der weltweit größten Banken haben sich bisher zu der Main-Metropole als neues EU-Hauptquartier bekannt, darunter unter anderem Citigroup, Morgan Stanley und Goldman Sachs sowie mehrere japanische Großbanken. Zehntausende neue Jobs könnten so in den kommenden Jahren entstehen.

Die Landesbank Hessen-Thüringen erwartet, dass mindestens die Hälfte der aus London abwandernden Finanzjobs nach Frankfurt verlegt wird. Das entspricht über einen Zeitraum von mehreren Jahren mindestens 8.000 Mitarbeitern – und damit verbunden einem Beschäftigungsanstieg von vier Prozent auf etwa 65.000 Mitarbeiter in den Frankfurter Bankentürmen.

Auf Frankfurts Büro-Immobilienmarkt ist der Brexit längst spürbar: Vertreter großer Immobilieninvestoren und -vermittler sprechen von stark wachsenden Vermietungen und steigenden Spitzenmieten. Mit Morgan Stanley und Goldman Sachs haben sich zwei Großbanken bereits Flächen gesichert. Derzeit befinden sich 250.000 m² neue Büroflächen und 19 Hochhäuser im Bau, 26 weitere Türme sind in Planung.

Einen Engpass dürfte es hingegen bei den Wohnimmobilien geben: Bereits seit einigen Jahren wird ein kräftiges Bevölkerungswachstum verzeichnet. Bautätigkeiten für neue Wohn- und Bürohochhäuser sind zwar an nahezu jeder Straßenecke in der Innenstadt präsent, doch während es ein großes Angebot an Microapartments für Pendler gibt, ist vor allem erschwinglicher Wohnraum für Familien knapp.

Die erwarteten Brexit-Zuzügler dürften die Preise kräftig anheizen. Unter den deutschen Großstädten rangiert Frankfurt derzeit auf Platz 4, hinter München, Ingolstadt und Freiburg. Tendenz: steigend. In den jetzt schon beliebten Quartieren für Menschen mit guten bis sehr guten Einkommen sind die Kaufpreise für Wohnimmobilien entsprechend hoch, ebenso im Speckgürtel.

„Als Wirtschaftsmetropole im Herzen Europas bietet Frankfurt ein hervorragendes Ökosystem für international tätige Unternehmen“, sagt Dr. Ulrich Störk, Partner und Leiter des PwC-Standorts in Frankfurt. „Gleichzeitig finden Mitarbeiter und deren Familien hier ein urbanes, aufgeschlossenes Lebensumfeld, das bestens auf Expats vorbereitet ist.“ Dies wird unterstrichen durch das große Angebot an internationalen Schulen und Kindergärten. Ob russisch oder chinesisch: Bilinguale Erziehung ist kein Thema, sie wird praktiziert.

Das Fazit von Jürgen Schorn: „Frankfurt gewinnt an Attraktivität: Nicht nur als wichtiger Finanzplatz, sondern auch durch eine extrem gute Anbindung an die Welt und eine hohe Lebensqualität. Die Mainmetropole kann durch den Zuzug der Brexit-Banker profitieren, jedoch wachsen damit die Herausforderungen auf dem Immobilienmarkt: Der Qualitätsanspruch durch das internationale Klientel steigt – hochwertiger Wohnraum ist zunehmend gefragt. Mit unserem Projekt SOLID Home leisten wir einen Beitrag zur Schaffung zusätzlichen Wohnraums und begleiten die dynamische Entwicklung in Frankfurt aktiv.“

SOLID Home
Anspruchsvolles Wohnen. Bleibende Werte. 200 hochwertige Wohnungen und Apartments auf 21 Etagen im Frankfurter Europaviertel.
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