Das Beste zwischen Bogenhausen und Haidhausen

Rechts der Isar. Wer damit nur das Klinikum assoziiert, verpasst etwas ganz Entscheidendes. Denn auf der rechten Flussseite entlang der Maximiliansanlagen ergänzen sich die beiden Stadtteile Bogenhausen und Haidhausen in vielschichtiger Art und Weise.

Charakter: eigenständig. Lebensgefühl: grenzenlos. So könnte man in knappen Worten die benachbarten und für sich unverwechselbaren Stadtteile Bogenhausen und Haidhausen beschreiben. In dem trendigen Haidhausen hat sich eine kreative Szene entwickelt, die sich der „Ars Vivendi“ – der Kunst zu leben verschrieben hat: Hier kann man in kleinen Boutiquen shoppen, bei den ersten Sonnenstrahlen in Straßencafés sitzen und kulinarisch um die halbe Welt reisen.

Mondän und imposant, an manchen Ecken sogar elitär präsentiert sich dagegen das Villen- und Kulturviertel Bogenhausen. Sucht man Abstand zum Trubel, begibt man sich dort auf eine Entdeckungstour durch das herrschaftliche Flair früherer Zeiten, vorbei an beeindruckenden Jugendstilhäusern, gediegenen Restaurants oder traditionsreichen Geschäften, wie dem Feinkosthaus Käfer. Lohnenswert ist auf jeden Fall ein Besuch im Prinzregententheater, in der Villa Stuck oder auf dem alten Bogenhausener Friedhof, wo viele illustre Persönlichkeiten ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Jeder der zwei Stadtteile hat „Seins“. Glücklich diejenigen, die hier leben und von beiden Vierteln das Beste genießen können: den enormen Freizeitwert, die kurzen Wege in die Natur, den faszinierenden Baustil und die Nähe zur Innenstadt. Schließlich ist es von beiden Stadtteilen aus nur eine Brückenüberquerung bis in Münchens Herz.

Unser Tipp: Weinliebhaber sollten unbedingt das „Goldloch“ besuchen. Die Weinbar, benannt nach dem gleichnamigen Anbaugebiet an der Nahe, überrascht mit kleinen Köstlichkeiten und spritzigen Weinen. Und das direkt am Johannisplatz, Hausnummer 11.

Weinbar & Restaurant Goldloch

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