Gentrifizierung ist in aller Munde. Besonders in beliebten Grossstädten

Jürgen Schorn, geschäftsführender Gesellschafter der Bauwerk Capital GmbH & Co. KG folgte einer Einladung zu einer Podiumsdiskussion der Süddeutschen Zeitung über dieses Thema.

Rund 300 Bürger und Bürgerinnen besuchten die Abendveranstaltung in der Freiheizhalle, um mit Experten über die Münchner Wohnungssituation zu sprechen. Zusammen mit dem Bürgermeister Josef Schmid, der Stadtbaurätin Prof. Elisabeth Merk und weiteren Diskussionsteilnehmern beteiligte sich Jürgen Schorn an der spannenden Gesprächsrunde über die Entwicklung des Münchner Wohnungsmarkts und stand für Fragen aus dem Publikum bereit.

Der Begriff Gentrifizierung hat seinen Ursprung im England des 18. Jahrhunderts. Man versteht darunter die mehrstufige Veränderung des sozialen Gefüges eines Stadtviertels, die eine Aufwertung und erhöhte Attraktivität nach sich zieht. Der Marktmechanismus aus Angebot und Nachfrage wird hierdurch in Gang gesetzt.

Seit Jahren stehen im Münchner Markt eine begrenzte Anzahl verfügbarer Wohnungen sowie ein geringes Angebot an entwickelbaren Grundstücken in innerstädtischen Lagen einer hohen Nachfrage gegenüber.

Die Attraktivität der Stadt München sorgt für anhaltend hohe Zuzugszahlen, zusätzlich befeuert von den niedrigen Zinsen werden Preissteigerungen in allen Vierteln damit auch weiterhin eine logische Konsequenz sein.

Diese Entwicklung kann nur gebremst werden, wenn deutlich mehr neue Flächen für den Wohnungsbau ausgewiesen, ungenutzte Flächen verwertet oder leer stehende Gewerbeflächen zu Wohnnutzung umgewidmet und die entsprechenden Verfahren verkürzt werden. Und natürlich gibt es noch die Option von Wohnhochhäusern.
 

Bildcredit © Fotograf Melilssa King

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