Herausragend: Die Arbeiten von Skidmore, Owings & Merrill (SOM)

Hoch, höher, überragend. Früher hießen sie „Hochhäuser“ oder bei einer Mindestgröße von 150 Metern „Wolkenkratzer“. Ab einer Höhe von 300 Metern nennt man sie heute „Supertalls“ – ab 600 Metern „Megatalls“. Das sind Türme, die längst eine Höhe erreicht haben, die unerreichbar zu sein schien. Besonders ein Architekturbüro hat dazu maßgeblich beigetragen...

Skidmore, Owings & Merrill LLP: 1936 gegründet, hat sich SOM in seiner 80-jährigen Geschichte zu einer der weltweit größten und einflussreichsten Architektengemeinschaft entwickelt. Mit über 10.000 Projekten – davon 1.700 prämiert – zählt das Who’s who der internationalen Skyscraper zu ihren Arbeiten: So beispielsweise das neue One World Center in New York – mit 541 Metern ist es das höchste Gebäude in den USA. Ebenfalls aus dem Hause SOM stammen der 442 Meter hohe Sears bzw. seit 2009 „Willis“-Tower in Chicago sowie der 306 Meter hohe, sich in den Himmel schraubende Cayan Tower in Dubai.

Es geht noch höher: Wer kennt ihn nicht, den Burj Khalifa. Mit 828 Metern ist er aktuell das höchste Gebäude der Welt. Auch dieser Gigant wurde von Skidmore, Owings & Merrill konzipiert und ragt seit seiner Eröffnung 2010 in den Himmel des „Übermorgenlandes“ Dubai. Dass dieser Turm für die SOM-Architekten nicht das Ende der Fahnenstange ist, zeigen zwei neue Projekte, die in Jeddah (Saudi-Arabien) entstehen und alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen werden: Die Megatürme „Desert Crystal“ und „Aspire“ werden zum ersten Mal die 1.000-Meter-Marke knacken!

PS: Höchstes Gebäude in Deutschland ist mit 259 Metern Höhe und 56 Stockwerken der Commerzbank Tower in Frankfurt am Main.


Bildcredit © franckreporter / iStock

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