Das Bestellerprinzip: eine Zwischenbilanz nach 283 Tagen

Neue Mietwohnung? Früher kam ausschließlich der Mieter für die Courtage des Immobilienmaklers auf – egal, wer hierbei den Auftrag zur Vermittlung gab. Seit dem 1. Juni 2015 gilt das Bestellerprinzip. Herrscht jetzt mehr Gerechtigkeit?

So schaut‘s aus: 283 Tage nach Einführung des Bestellerprinzips gehen die Meinungen über dessen Wirkung stark auseinander. Einerseits werden die Mieter nun entlastet und Vermittlungen mitunter günstiger angeboten, andererseits stellen die Immobilienportale einen Rückgang angebotener Mietwohnungen fest. Beispielsweise überlassen viele Vermieter die Nachmietersuche nun dem Vormieter. So kommen diese Wohnungen gar nicht auf den Markt.

Hier ist Vorsicht geboten: Leider häufen sich in diesem Zusammenhang suspekte Praktiken von unseriösen Maklern, die nun auf Umwegen versuchen, ihre Courtage zu verdienen – teilweise sogar mit Hilfe der Vermieter: So sind Fälle bekannt, in denen unerlaubterweise eine Renovierungs- oder Besichtigungsgebühr verlangt oder überteuerte Abstandszahlungen für Küchen oder Inventar gefordert werden. Unzulässig sind ebenfalls Vermittlungs-, Bearbeitungs- oder Mieterwechselgebühren. Auch werden Wohnungssuchende unter Druck gesetzt, einen Makler-Auftrag zu unterschreiben, um die Wohnung zu bekommen.

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