Glücklich, wer dort lebt.

Grün, urban, lebenswert – Das ist der Ackermannbogen, das städtebauliche Vorzeigeareal im Westen Schwabings. Freier Wohnraum dort ist aufgrund der exzellenten Lage und der hohen Lebensqualität begehrt, aber Mangelware.

Dass in München Wohnungsnot herrscht, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Die innerstädtische Nachverdichtung wird vor diesem Hintergrund kontinuierlich vorangetrieben. Eine große Rolle spielt dabei Konversion, d.h. die Umnutzung von Flächen, die für ihren ursprünglichen Zweck unbrauchbar geworden sind. Bestes Beispiel ist der Ackermannbogen: Über Jahrzehnte ein Kasernenareal, begann dort 1998 mit einem städtebaulichen und landschaftsplanerischen Wettbewerb der Stadt München die Entwicklung eines neubebauten Wohnquartiers. Zu Grunde lag und liegt nach wie vor die Idee, ein breites Angebot unterschiedlicher Wohnformen für Singles, Paare und Familien jeden Alters und jeder Einkommensgruppe zu schaffen. Und das in bester innenstadtnaher Lage zwischen Olympiapark und Schwabing, wo Wohnen im Grünen mit direktem Stadtanschluss vereinbar ist.

Heute, nachdem drei von vier Bauabschnitten fertiggestellt sind, scheint dieses Ziel erreicht: Den Ackermannbogen prägen vielfältige Fassaden und Wohnformen, familienfreundlich und seniorengerecht schließen sich dabei nicht aus. Unter den Anwohnern haben sich nachbarschaftliche Netzwerke gebildet, die ihr Viertel auf unterschiedliche Art und Weise lebendig gestalten – von Yoga-Stunden über Flohmärkte bis hin zu Jazz-Konzerten. Unterstützung für solche gemeinschaftsfördernden Initiativen bietet die NachbarschaftsBörse. „Wir werden vom Quartiersverein Ackermannbogen e.V.  getragen und arbeiten nach dem Konzept der so genannten‚ Quartierbezogenen Bewohnerarbeit der Stadt München“, sagt deren Leiterin Heidrun Eberle. „Die Aktivitäten im Viertel werden stets von den Bewohnerinnen und Bewohner selbst angestoßen. Wir bieten lediglich Hilfe und Beratung bei der Realisierung und Koordination der existierenden Ideen.“

Das Gebiet entwickelt sich auch in Zukunft weiter: Mit dem vierten und letzten Bauabschnitt wird der sechseckig angedachte Stadtplatz am nördlichen Ende der Petra-Kelly-Straße mit einer Fläche von 400 qm als urbane Mitte umgesetzt. Ein attraktives Wasserspiel, der Wechsel aus sonnigen und schattigen Bereichen durch alten und neuen Baumbestand, mehrere Sitzgelegenheiten sowie Erholungs- und Spielangebote für Erwachsene und Kinder versprechen dort hohe Aufenthaltsqualität. Östlich und westlich an den Stadtplatz schließen sich weitere Grünflächen an, die sich in die quartiersübergreifende „Grüne Achse“ als Radwegverbindung zwischen Englischem Garten und Olympiapark bzw. Nymphenburger Park einfügen. Ein „Ort der Stille“ eröffnet ein ausgeglichenes Maß an Offenheit und Rückzugsmöglichkeit und der StadtAcker lädt zum gemeinschaftlichen Gärtnern ein. Nahversorgung und Gastronomie werden ausgebaut. Eine verbesserte öffentliche Erschließung des verkehrsberuhigten Gebiets mit einer Bustrasse ist geplant.

Das alles macht den Ackermannbogen zu einem lebenswerten Zuhause. Vorausgesetzt man ergattert eine der begehrten 2.250 Wohnungen im Quartier. Denn freie Einheiten sind so gut wie nicht vorhanden. „Die Fluktuation in der Bewohnerschaft ist sehr gering“, berichtet auch Heidrun Eberle. Aushängende Mietgesuche seien in den öffentlichen Räumen im Gebiet aber keine Seltenheit. Wer dennoch gerne am Ackermannbogen leben möchte, für den eröffnen sich am südlichen Eingang des Quartiers noch Möglichkeiten. Beispielsweise entstehen in der Petra-Kelly-Straße 1 rund 50 Wohneinheiten verschiedener Größe – von ein- bis zwei-Zimmer-Apartments über Mehrzimmerwohnungen bis hin zu Townhouses. Dieser Wohnungsmix macht das Projekt zum Spiegelbild der Vielfalt am Ackermannbogen.

Wer sich von den Besonderheiten des Quartiers überzeugen möchte und weiterführende Informationen zum Neubauprojekt in der Petra-Kelly-Straße 1 sucht, der ist bei den ca. 1,5-stündigen Stadtteilspaziergängen im Auftrag von Bauwerk Capital an der richtigen Adresse. Der nächste Rundgang durch den Ackermannbogen findet am 07. März 2015 im Laufe des Nachmittags statt. Interessenten können sich bei Anja Keller unter akeller@bauwerk.de mit dem Stichwort „Ackermannbogen“ anmelden, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

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