Anfrage

kupa setzt auf multimodales Mobilitätskonzept

Noch bevor der Bundesrat voraussichtlich im Mai final über die Zulassung von Elektrokleinstfahrzeugen abstimmt, macht Bauwerk den Weg frei für eines der ersten Sharing-Angebote von E-Scootern im Projekt kupa – Quartier Kuvertfabrik Pasing. Über eine Kooperation mit dem bestehenden E-Mobility-Dienstleister movelo GmbH werden elektrische Tretroller für die Bewohner zur Verfügung stehen – volle Fahrt voraus für das Stadtquartier der Zukunft!

 „Wir haben kupa unter dem Motto ‚Hier wohnt die Zukunft‘ konzipiert. Und Zukunft bedeutet für uns auch, intelligente, umweltfreundliche Angebote im Bereich Mobility zur Verfügung zu stellen“, sagt Roderick Rauert, Geschäftsführer Bauwerk Development.

Die kleinen, elektrischen Flitzer sind gerade unter Großstädtern schon lange beliebt, eine gesetzliche Regelung für deren Benutzung fehlt jedoch bisher. Das soll sich in Deutschland voraussichtlich ab Sommer dieses Jahres ändern. Zumindest die kleinen Roller mit Elektromotor sollen dann zugelassen werden. Die erforderliche Verordnung hat das Bundeskabinett Anfang des Monats beschlossen. Nun fehlt nur noch die Zustimmung des Bundesrates.

„Wenn ein Stadtquartier nur PKW-Parkplätze plant, hat es den Anschluss verpasst. Car-Sharing, E-Bikes, Lastenräder – die Mobilität der Zukunft muss ganzheitlich gedacht werden“, sagt Roderick Rauert weiter. kupa setzt deshalb auf ein multimodales Mobilitätskonzept. So werden den Bewohnern der rund 175 Eigentumswohnungen über movelo voraussichtlich zehn E-Bikes und vier Lastenräder zur Verfügung gestellt. Sie werden ebenfalls in einer Sharing-Station installiert und können über eine quartierseigene App gebucht werden. Das integrierte Bügelschloss ist einfach über die App zu ver- und entriegeln.

Zudem stehen den Bewohnern vier Autos über eine feste Sharing-Station in der Tiefgarage des Quartiers zur Verfügung. Dieses wird über ein Key-Management-System Tag und Nacht zugänglich sein. Neben den umfangreichen Sharing-Angeboten sieht das Mobilitätskonzept auch eine Fahrradwerkstatt vor. In der Werkstatt wird es einen mit Ersatzteilen ausgestatteten Bikomat geben. Wer doch lieber auf die öffentlichen Verkehrsmittel setzt, kann auf voraussichtlich übertragbare Tickets der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG zurückgreifen. Alles in allem: Mixed mobility à la kupa!

 

 zurück zum Blog

Top