IMMOBILIEN ALS WERTANLAGE DER ZUKUNFT

VOM KRISENMODUS IN DEN ZUKUNFTSMODUS

Ein Beitrag von Jürgen Schorn, Geschäftsführer von Bauwerk


Noch sind wir mittendrin in der Krise: Politik, Unternehmen und Gesellschaft müssen in kürzester Zeit auf neue Lagen und Prognosen reagieren. Wir agieren im Krisenmodus. Doch Vordenker unserer Gesellschaft wie der bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx haben bereits umgeschaltet: auf den Zukunftsmodus. In seinem vielbeachteten Essay „Die Welt nach Corona“ wagt er den Sprung in die Zukunft und entwirft eine optimistische Vision von Gesellschaft und Wirtschaft.

Auch wenn viele von uns angesichts der aktuellen Lage zögerlich sind, Investitionsentscheidungen zu treffen, lohnt es sich, schon jetzt den Blick auf die Post-Corona-Zeit zu richten und sich für die Zukunft aufzustellen. Ich bin davon überzeugt: Die eigene Immobilie ist ein entscheidender Sachwert bei der Geldanlage und Altersvorsorge, und gewinnt gerade in Krisenzeiten gegenüber anderen Anlageformen an Bedeutung.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Sie steht für Sicherheit, die Finanzierungskosten befinden sich auf historisch niedrigem Niveau, die Nachfrage hält an und die Baubranche zeigt sich krisenfest.

Die Immobilie als krisensichere Anlage
Die Deutsche Bank bescheinigt deutschen Wohnimmobilien in ihrer jüngsten Studie zum Immobilienmarkt eine hohe Attraktivität – insbesondere angesichts der neuen Tiefststände bei den Staatsanleihen und des kräftigen Rückgangs der Aktienkurse.

Für Eigennutzer ist die Wertentwicklung ohnehin nicht das entscheidende Kriterium. Wer ein Eigenheim erwirbt, sucht Sicherheit fürs Alter. Er wünscht sich Unabhängigkeit und Mietfreiheit. Weil die Zinsen noch immer auf rekordniedrigen Niveau sind, können sich viele Menschen eine Finanzierung momentan gut leisten.

Auch die strukturelle Nachfrage nach Wohnraum bleibt ungebrochen: War die Zuwanderung nach Deutschland im vergangenen Jahrzehnt bereits sehr hoch, wirken die niedrige private und staatliche Verschuldung, das Instrument der Kurzarbeit und das sehr gut ausgestattete Gesundheitssystem als zusätzliche Zuwanderungsmagnete.

Zudem erweist sich auch der Baustellenbetrieb hierzulande als robust: Der sogenannte „Corona-Immobilien-Index“ bildet die aktuelle Entwicklung der deutschen Immobilienwirtschaft in der Corona-Krise ab und hat für seine jüngste Erhebung über 100 Baustellen im Bundesgebiet befragt. Das Ergebnis ist positiv: Nach inzwischen vier Wochen Lockdown beobachtet der überwiegende Anteil der deutschen Projektentwickler keine oder geringe Engpässe bei Material (75 Prozent) oder Personal (85 Prozent). 

Niemand weiß, wie sich die Entwicklung der kommenden Wochen und Monate darstellt. Was wir aber tun können, ist, uns bestmöglich für die Zeit „Danach“ aufzustellen. Eine Investition in die eigenen vier Wände ist in zweierlei Hinsicht  sinnvoll: In der Krise ist sie die bestmögliche Vermögenssicherung, in der Zukunft hochwertiger Lebensraum oder attraktive Vorsorge für das Alter.

 

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Quellen

Matthias Horx „Die Welt nach Corona”
Deutsche Bank Research, Deutschland Monitor „Deutscher Immobilienmarkt in Zeiten der Corona-Krise“
baumonitoring.com „Corona-Immobilien-Index“

Jürgen Schorn, Geschäftsführer Bauwerk Capital
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